A perfect Circle Thirteen Step
Hat jemand Lust zu wissen wie es ist abhängig von Musik zu sein? Dem sei abgeraten sich dieses Album anzuhören. Es macht abhängig und legt eine Schwere auf dich wie sonst kein anderes Album. Zuerst wird man von einem fast 8 Minuten Stück begrüßt, was einen erschlägt mit seiner Wucht und Intensität. Wenn dann auch noch die Grundmelodie sich im harten Part versteckt, läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Und nach diesem Lied wird es hart: Die Stücke sind nicht hart auf Dezibelbasis gesehen, ihre Härte liegt vielmehr in ihrer endlosen Schwere und Melancholie. Während Stücke wie A stranger und Weak and Powerless einen in endlose Weiten entführen, verschafft einem ein Stück wie The noose wieder jenes Gefühl vom Anfang, den eiskalten Schauer. Das einzige Stück, das uns nicht mit Schwere bepudern will, ist The nurse who loved me
Man spielt mit unseren Gefühlen. Oder vielmehr scheint man sie einzusperren und hinter verschlossener Tür zu quälen. Dieses Album wird einen nicht mehr loslassen. Es scheint zu wachsen und zu wachsen. Mit jedem Hörgang wird einem jedes Stück klarer. Der Kreis schließt sich....
Am besten man hört dieses Album, wenn es einem sowieso schon schlecht geht. Man sollte sein Zimmer verdunkeln und sich ins Bett legen und selbst bemitleiden, wenn man dieses Kunstwerk hört. Denn nichts anderes ist es, was die Supergroup um Billy und James hier abliefert. Hoffentlich hält man in zwei Jahren Album Nummer drei in den Händen, auf dem dann Billy Corgan mitgewirkt hat :)
Anspieltipps:
Weak & Powerless The noose The nurse who loved me Vabishing
Bewertung: 10/10 an traurigen Tagen