Nach seinen letzten Moers-Konzerten (1989 mit Naked City und Keep the Dog) hat sich der New Yorker John Zorn unaufhaltsam und unbeirrbar an die Spitze der aktuellen Musikentwicklung gespielt. Seine vielseitigen Konzeptionen und Kompositionen, an deren Aufführung er immer seltener selbst mitwirkt, gehören zu dem Maßgeblichsten, was in den vergangenen 20 Jahren musikalisch erfunden wurde. Überaus selten und legendär sind seine Solo-Auftritte. Dies ist die unmittelbarste Form, ihn zu erleben. Das Konzert wird auf John Zorns besonderen Wunsch weder aufgezeichnet noch live übertragen.
http://www.moersfestival.info/2008/index.php?id=514&L=0